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Dorn

Die Geschichte der Dorn-Therapie

Die sanfte Wirbel- und Gelenktherapie nach Dorn: Eine äusserst wirksame Methode – rund 80 Prozent aller Rücken- und Gelenkprobleme vermag sie zu heilen. Erst für den Menschen entwickelt und erst später durch die beiden Therapeutinnen Hüther und Hierl auf’s Pferd übertragen.

Die in einem kleinen Dorf im Allgäu begründete Dorn-Methode ist so wirksam, dass sie sich inzwischen weltweit verbreitet. Und das äusserst erfolgreich. Schliesslich hat diese Methode die solideste Basis, die man sich denken kann: Sie ist buchstäblich der Natur abgeschaut, ja abgetastet

Die Erfolgsgeschichte beginnt mit Hexenschuss

Dieter Dorn, ein Sägewerk-Betreiber in Lauterbach bei Memmingen, wollte einen Baum hochheben da kam er selbst nicht mehr hoch. Hexenschuss! Da kam dem Allgäuer der alte Schlossbauer aus dem Nachbardorf in den Sinn, über den er am Stammtisch gelacht hatte. „Schlimmer kann es eh nicht werden”, dachte sich Dorn und machte sich auf zu dem „Knocheneinrenker”, der schon auf die achzig zuging.

Der renkte aber gar nicht, sondern Dorn musste mit dem Bein schlenkern, während der Alte mit wenigen Handgriffen den Wirbel reindrückte. Geradeso, wie er’s bei einer alten Bäuerin im Kemptener Umland gesehen hatte, die immer das Vieh “eingerichtet” hat — und die Dienstboten dazu. Auch beim Sägewerkbesitzer Dorn war der Schmerz im Nu weg, und er konnte gleich wieder seine schwere Arbeit tun. Verblüfft fragte er, ob man so etwas lernen könne. „Du brauchst es nicht lernen, Du kannst es”, war die Antwort. Der Alte forderte Dieter Dom auf, mit dieser Methode weiterzuarbeiten, da er selbst nicht mehr lange leben würde.

Dorn blieb tatsächlich keine Zeit mehr, in die Lehre zu gehen, denn vier Wochen später war der Schlossbauer schon krank starb kurze Zeit später. Doch die Sache liess Dorn keine Ruhe. Sein Interesse war geweckt. Nur, er musste sich die Methode nun selbst erarbeiten. Doms erste Patientin war seine Frau, die seit zehn Jahren an starken Kopfschmerzen litt, die allen medizinischen Heilversuchen trotzten. Diese Schmerzen verschwanden nach der Behandlung ebenso rasch wie sein Hexenschuss verschwunden war, und sie sind seitdem nicht mehr wiedergekommen.

Ich wusste die ersten zehn Jahre nicht einmal, dass es die Dornfortsätze waren, auf die ich bei der Behandlung drückte”, gesteht Dieter Dorn heute, „ich dachte, das seien die Bandscheiben; ein solcher Laie war ich damals. Heute weiss er: „Wenn ich anatomische Kenntnisse gehabt hätte, hätte ich altes so kompliziert gesehen, dass ich mich vieles nicht getraut hätte.” So aber hat er die Not des betroffenen Mitmenschen buchstäblich erspürt, und weil er alle Sinne nur auf das Finden der normalen Funktion gerichtet hatte, ging es wie von selbst. Beim Abtasten der Halswirbelsäule seiner Frau spürte er Ungleichheiten. Einfühlsam lockerte er die Muskeln, drückte auf den vorstehenden Wirbel, der glitt in seine richtige Position und die Frau war beschwerdefrei.

Dieter Dorn begann, abends nach Feierabend in der Küche seine Nachbarn, Kollegen und Kunden zu behandeln. Mit der Zeit kamen immer mehr Hilfesuchende zu ihm und vielen hat er helfen können. Im Laufe der Jahre habe er etwa 20.000 Menschen die Wirbelsäule „gerade gemacht”, bilanzierte er 1997 beim ersten Kongress über seine Methode. Noch heute praktiziert er werktags in den Abendstunden mit etwa 15 Patienten und Lernwilligen.

Ziel meiner Arbeit ist es, Ihnen und Ihrem Pferd optimale Bedingungen zur Gesunderhaltung und Leistungsentfaltung zu schaffen. Dazu stehe ich Ihnen mit meinen Fachkentnissen und Praxiserfahrung gerne zur Verfügung.

Max Egli

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